Die Tickets sind gebucht, gedanklich stehen Sie schon in den Startlöchern und Sie wissen, dass Sie ein Thailand Visum beantragen müssen, weil der Zweck oder die Dauer Ihrer Reise es erfordert. Hier haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengetragen, damit die Beantragung des Thailand-Visums reibungslos verläuft.

Tempel in Thailand

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Den Visumantrag richtig ausfüllen

Das Wichtigste für eine schnelle Bearbeitung – auch wenn es paradox klingt – nehmen Sie sich Zeit! Nichts ist ärgerlicher, als ein abgelehnter Visumantrag, weil eine Zeile nicht richtig oder unleserlich ausgefüllt wurde.

 
 
Visumantrag der thailändischen Botschaft

Achten Sie darauf rechts oben den richtigen Visa-Typ auszuwählen. Dafür stehen Ihnen zur Auswahl:

Diplomatic Visa – Wählen Sie dieses Visum, wenn Sie als Ausländer nach Thailand fahren um einer diplomatischen oder konsularischen Tätigkeit nachzugehen oder aber Pflichten in internationalen Unternehmen nachkommen.

Official Visa – Dieser Visa-Typ ist speziell für Ausländer, die in die Erfüllung von amtlichen Aufgaben involviert sind, die die thailändische Regierung betreffen.

Courtesy Visa Sie kommen einem offiziellen thailändischen Entsendungswunsch nach oder haben einen Diplomatenpass oder/und Dienstpass und reisen aus anderer Absicht als der Erfüllung von amtlichen Aufgaben nach Thailand? Dann ist dieses Visum das richtige für Sie.   

Non-Immigrant Visa B für Geschäftsreisende, O für Longstay, ED für Aus- und Weiterbildungen und M für Medienschaffende

Tourist Visa wenn Sie privat reisen

Transit Visa – wenn Sie Thailand nur durchqueren wollen

Touristen-Visa und Non-Immigrant Visa sind die am häufigsten vertretenen Einreisegenehmigungen.

Tragen Sie Ihre Reisepassnummer sorgfältig ein (diese finden Sie immer rechts oben im Pass), damit es zu keinen Missverständnissen und unangenehmen Situationen am Flughafen kommt.

Länder, in denen der Pass gültig ist: diese Information finden Sie ganz klein gedruckt auf Seite 2 und 3 Ihres Reisepasses (Deutsche Reisepässe sind beispielsweise weltweit gültig)

Hinweis zum Feld “Bürge und Adresse“: tragen Sie bitte eine Kontaktperson aus Deutschland ein. Auch wenn dies vor allem für die Beantragung von Geschäftsvisa wichtig ist, kann es doch sein, dass auch beim touristischen Visum darauf bestanden wird, dass dieses Feld ausgefüllt ist.

Ganz wichtig zum Schluss: Wenn Sie Ihr Visum in den Händen halten, prüfen Sie es auf etwaige Fehler. Dieser Tipp gilt auch für die Eintragung, die bei der Einreise durch das Immigration Office gemacht wird. Dort werden das Datum der Ein- und Ausreise in den Pass eingetragen. Schauen Sie nach, ob das mit der Gültigkeit übereinstimmt.

Diese Dokumente müssen Sie einreichen

Damit Ihr Visum genehmigt werden kann, ist neben dem ausgefüllten Antrag die Vorlage weiterer Dokumente notwendig. Am besten suchen Sie sich die Unterlagen in Ruhe zusammen und geben Sie gemeinsam mit dem Visumantrag ab, sonst wird Ihnen der Antrag als unvollständig wieder zurückgegeben.

Es gibt einige Dokumente, die für jedes Visum notwendig sind, für andere Visa-Typen benötigen Sie noch weitere Unterlagen. Bitte wählen Sie aus der folgenden Liste die für Sie in Frage kommende Einreisegenehmigung aus um weitere Informationen zu den erforderlichen Dokumenten zu erhalten:

Touristenvisum

Geschäftsvisum

Non-Immigrant-Visum Typ O

Jahresvisum für Rentner

Aus- und Weiterbildungsvisum „ED“

Medienvisum „M“


Nicht-deutsche Antragsteller benötigen ungeachtet des Visumtyps zusätzlich:

  • Kopie der Meldebescheinigung bzw. des Aufenthaltstitels (nicht älter als 3 Monate)

Für Staatsangehörige der untenstehenden Länder* gelten folgende Bestimmungen und einzureichende Unterlagen (das Visum kann nur bei der Botschaft in Berlin oder im Konsulat in Frankfurt am Main beantragt werden):

  • Reisepass im Original (gültig noch 6 Monate nach Einreise)
  • 4x der ausgefüllte Visumantrag (unbedingt: genaue Adresse mind. einer Unterkunft sowie ein Bürge bzw. Kontaktperson in Deutschland
  • Kopie der Flugbestätigung
  • 4x Kopie der ersten Seite des Reisepasses
  • Kopie der Meldebescheinigung bzw. des Aufenthaltstitels
  • Kopie der Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers
  • Kopie des letzten Kontoauszuges (mind. über 4000 Euro)
  • Kopie der Hotelbuchung des gesamten Aufenthalts (mit Angabe der genauen Adresse)
  • Heiratsurkunde, falls Ehe mit deutsche/r/m Staatsbürger/in besteht
  • Reisende mit nigerianischer Staatsangehörigkeit benötigen außerdem ein polizeiliches Führungszeugnis

* Afghanistan, Ägypten, Algerien, Äquatorialguinea, Bangladesh, China, Ghana, Guinea, Indien, Iran, Irak, Jemen, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Libanon, Liberia, Libyen, Nepal, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Palastinä, Sao Tome & Principe, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Syrien, Sri Lanka, Zentralafrikanische Republik

Auch möglich: Expressbearbeitung

Wenn’s mal schnell gehen muss – nämlich, weil die Reise ganz spontan angetreten werden soll oder ein kurzfristiger Geschäftsauftrag reingeflattert kam, gibt es zwei Möglichkeiten. Bei einigen Konsulaten können Sie persönlich im Normalfall sehr zügig, d.h. innerhalb eines Tages, Ihr Visum entgegennehmen. Manchmal sind Sie nur wenige Warteminuten von Ihrer Einreisegenehmigung entfernt. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Die andere Alternative, die vor allem für diejenigen praktisch ist, die nicht in der Nähe der Botschaft in Berlin oder einer der thailändischen Konsulate in Essen, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main wohnen, ist, eine Visumagentur zu beauftragen. Häufig kann die Ihnen das gewünschte Visum schon innerhalb von drei Tagen besorgen. Wenn Sie bedenken, dass Ihnen sonst lange Zug- oder Autofahrten bevorstehen würden, ist das einerseits zügig und andererseits bequem.